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Die Bordesholmer Tafel sagt Danke

Die Bordesholmer Tafel sagt Danke published on

Die Bordesholmer Tafel bedankt sich ganz herzlich bei der Neuapostolischen Kirche, die wie schon in den Jahren zuvor anlässlich des Erntedankfestes Lebensmittel und Non-Food für unsere bedürftigen Mitbürger gesammelt hat. Am Freitag, dem 4. Oktober, wurde die großzügige Spende übergeben. Die Tafel freut sich über zahlreiche mit Mehl, Zucker, Reis, Kaffee, Nudeln, Konserven aller Art und Süßigkeiten, aber auch mit anderen nützlichen Dingen wie Haarshampoo, Duschgel und Seife gefüllte Kisten.

Die freiwilligen Helfer der Bordesholmer Tafel, die über 100 Haushalte mit ca. 330 Personen versorgen, haben die Spenden sofort einsortiert und damit so manche Lücke in den Regalen füllen können.

10 Jahre “ Bordesholmer Tafel“ – wie die Zeit vergeht!

10 Jahre “ Bordesholmer Tafel“ – wie die Zeit vergeht! published on

Am 01.03.2019 begeht die „Bordesholmer Tafel“ ihr 10- jähriges Bestehen.
Das Tafelteam blickt auf ereignisreiche Jahre zurück. 9 Mitglieder des ehrenamtlichen Teams sind bereits von der ersten Stunde an dabei. Begonnen hatte alles bereits im Jahr 2006.
Damals warb die damalige Pastorin der Christuskirche am neu gegründeten „Sozialen- runden- Tisch“ in Bordesholm für die Etablierung einer Tafel vor Ort. Sie fand, nach einiger Suche, in der „Plöner Tafel“ einen Kooperationspartner. Im Oktober 2008 gab es daher die erste Ausgabe im Gemeindehaus der Christuskirche, quasi als „Außenstelle“ der „Plöner Tafel“. Von dort kamen einmal wöchentlich fertig gepackte
Warenkörbe für die Kunden (37 Haushalte) in Bordesholm. Schnell stellte man jedoch in Plön fest, dass der Aufwand für die „Außenstelle“ sehr hoch war und so wurde die Kooperation im Januar 2009 wieder beendet. In Bordesholm war man sich einig, dass es weitergehen sollte.
Im „Schnellverfahren“ wurde gehandelt. Die Pastorin stellte spontan ihren Keller als Lagerraum zur Verfügung, der Kirchengemeindeverband übernahm die Trägerschaft, es wurden Kühlschränke per Zeitungsaufruf gesucht, die Spenden der Supermärkte wurden zunächst mit dem
Kirchenbus abgeholt. Am 01.03.2009 fand die erste Ausgabe der neugegründeten „Bordesholmer Tafel“ im Gemeindehaus der Christuskirche statt. Durch die großartige Unterstützung von allen Seiten und auf allen Ebenen konnte bereits recht schnell ein gebrauchtes Kühlfahrzeug erworben werden. Langsam aber sicher etablierte sich die Tafel. Langsam aber sicher stiegen die Kundenzahlen und
langsam aber sicher wurde es eng am Standort Christuskirche. Im Jahr 2017 konnte, dank der großartigen Unterstützung durch das Amt Bordesholm, neue Räumlichkeiten “ im „Lüttparten 8“
bezogen werden. Dieser Standort- zentral und doch diskret-ist ideal für eine Tafel. Zurückblickend auf die letzten zehn Jahr seien hier ein paar Zahlen genannt: Es gab 10 Jahre lang durchgängig 52 x im Jahr eine Tafelausgabe, die Kundenzahlen haben sich im Laufe der Jahre von 37
auf zeitweise über 140 Haushalte vervielfacht, die Zahl der Tafelmitarbeitenden ist auf 40 gestiegen. Aus der kleinen Gruppe engagierter Helfer ist eine Organisation in der Größe
eines mittelständischen Betriebes geworden. Woche für Woche bemühen sich die Ehrenamtlichen die Verschwendung von Lebensmitteln einzudämmen und den Kunden einen Platz zu bieten, an dem sie sich wohlfühlen.

An dieser Stelle sei noch einmal ausdrücklich allen Wegbegleitern gedankt. Ohne ihre Unterstützung wäre Tafelarbeit nicht möglich. Ein besonderes DANKE gilt dem Kirchengemeinde-Verband, der ein „rechtliches Dach und eine Heimat“ gibt und dem Amt Bordesholm, das im „Lüttparten“ ein „richtiges Dach und ein Zuhause“ bietet. DANKE an all die Organisationen – allen voran dem Verein „Hilfe für Kinder“- für die gute Zusammenarbeit und DANKE an alle Spenderinnen und Spender. Das Tafelteam freut sich, dass die ehrenamtliche Arbeit so wertgeschätzt wird. Dieses Gefühl ist für
alle Motivation und Antrieb für die nächsten 10 Jahre. Auch, wenn auch wir uns wünschen, dass in unserer Gesellschaft Tafeln überflüssig werden, so wären wir doch -ehrlich gesagt- ein wenig traurig, wenn wir diese wunderbare und erfüllende Arbeit nicht mehr machen könnten.

Beate Kälbert

Stipvisite aus Schweden

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Am 24. Februar 2019 hatte die Tafel Besuch einer Konfirmaten-Gruppe aus Schweden. Olaf Traulsen aus Bordesholm ist dort seit 2003 als Pastor tätig und besuchte in Norddeutschland verschiedene soziale Gruppen um ihre Arbeit kennenzulernen. In Schweden gibt es keine Tafel- entsprechende Organisation. Frau Pastorin Kämpf hatte den Kontakt hergestellt.In unserer Zeit in der Christus-Kirche hatten wir schon einmal interessierte Erwachsene aus unserer Partnergemeinde Kekava/Lettland zu Besuch, die auf Vermittlung von H. Osbahr gekommen waren.

Das Warenlager der Tafel ist wieder gut gefüllt

Das Warenlager der Tafel ist wieder gut gefüllt published on

Die traditionelle Lebensmittelsammlung der Bordesholmer Tafel am Sonnabend vor dem 1. Advent hat wieder ein erfreuliches Ergebnis gebracht. Dank der großzügigen Spenden der Bürger ist das Warenlager der Tafel im Lüttparten wieder gut gefüllt. Von 9 Uhr bis 15 Uhr standen die freiwilligen Helfer bei Edeka Dormeier und im Mühlencenter und baten die Kunden unter dem Motto „Ein Teil mehr für die Tafel“ um länger haltbare Lebensmittel. Insgesamt 30 Einkaufswagen sind gefüllt worden. Gespendet wurden in erster Linie Nudeln, Reis, Mehl, Zucker, Konserven aller Art und Pflanzenöl, doch auch Kaffee, Honig, Marmelade und weihnachtliche Naschereien für die Kinder landeten in den Einkaufswagen. Darüber hinaus gab es Geldspenden in Höhe von 454,35 €.

Bis spät in den Nachmittag hinein waren die ehrenamtlichen Tafel-Mitarbeiter im Lager damit beschäftigt, die gespendeten Waren in die Regale einzusortieren. Beim Sortieren mitgeholfen haben auch zwei Konfirmanden der Klosterkirche. Die Tafel betreut zurzeit 103 Haushalte mit 321 Personen, darunter 132 Kinder. Deren Versorgung mit länger haltbaren Lebensmitteln ist zunächst einmal wieder gesichert.

Die Bordesholmer Tafel bedankt sich ganz herzlich bei allen Bürgern, die mit ihren Sach- und Geldspenden zu dem erfreulichen Sammelergebnis beigetragen haben.

Vielen Dank!

HBS-Schüler sammeln für die Tafel

HBS-Schüler sammeln für die Tafel published on

Die Bordesholmer Tafel bedankt sich ganz herzlich bei zehn Schülern und ihrem Lehrer Hendrik Lange von der Bordesholmer
Hans-Brüggemann-Schule. Im Rahmen ihrer Projektwoche sind die Kinder von Haus zu Haus gegangen und haben Geld und länger
haltbare Lebensmittel für die Kunden der Tafel gesammelt. Am Freitag, dem 6. Juli, haben die Schüler mit ihrem Lehrer
gemeinsam die Lebensmittel und Geldspenden überreicht. Die Lebensmittel wie Nudeln, Obst- und Fleischkonserven, Marmelade
und Süßigkeiten füllten einen ganzen Tisch, darüber hinaus erbrachte die Sammlung den stolzen Betrag von 212,20 €.
Die Kinder erfuhren einiges über die Aufgaben und Arbeitsweise der Bordesholmer Tafel. Ein Rundgang durch die Räumlichkeiten
in ihrem neuen Domizil im Lüttparten rundete den Besuch ab.

Essen ist nicht überall

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Nach den Vorkommnissen bei der Tafel in Essen sehen auch wir uns, als „ Bordesholmer Tafel“,
mit Fragen konfrontiert.
Zunächst eines vorweg: Wir lehnen einen Aufnahmestopp NUR für Flüchtlinge kategorisch ab. Ein Tafelausschluss wegen schlechten
Benehmens träfe bei uns jeden, der sich entsprechend schlecht verhält- vollkommen unabhängig von seiner Herkunft.
Natürlich haben sich auch in Bordesholm die Zeiten geändert und den Tafelalltag für alle Beteiligten verändert –und, natürlich
nicht nur immer positiv. Natürlich gibt es dort, wo viele Menschen aufeinandertreffen immer ein erhöhtes Konfliktpotential. Und,
natürlich können wir uns als kleine Tafel nicht mit einer großen Tafel, wie der Essener Tafel, vergleichen.
Wir haben hier die Möglichkeit bei Problemen schnell zu handeln und einzugreifen. Wir suchen das direkte Gespräch mit den Betroffenen
und wir haben ein Einlasssystem, das gerecht ist und ziemlich gut funktioniert. So versuchen wir Woche für Woche unser Bestes zu
geben, um ein möglichst konfliktfreies Miteinander zu gewährleisten , wobei wir durchaus gutes Benehmen bei allen Kunden einfordern.
Aber, und das ist mindestens genauso wichtig: Wir haben gar keine so aggressiven Flüchtlinge unter unseren Kunden-so, wie es in
Essen scheinbar der Fall ist.
Das wiederum liegt auch daran, wie wir als Ort mit diesem Thema von Beginn an umgegangen sind.
Wichtig und dringend erwähnenswert ist die ausgezeichnete und umsichtige Arbeit, die im Rathaus in Sachen Flüchtlingsarbeit gemacht
wird und die großartige Arbeit des “Freundeskreises für Asylsuchende”.
Die vielen ehrenamtlich engagierten Menschen, die unter der Koordination von Pastorin Kämpf
darum bemüht sind, Integration möglich zu machen. Die ihre Hilfe und das Konzept ihrer Bemühungen ständig den aktuellen Erfordernissen
anpassen-all diese Menschen tragen dazu bei, dass der Fokus auf dem friedlichen Miteinander liegt und sich kein unnötiger „Druck“ aufbaut.
Es zeigt sich darum deutlich, dass ein Hand in Hand arbeiten aller Beteiligten und Institutionen nötig ist und- wie hier bei uns deutlich
zu spüren- auch erfolgreich sein kann.
Auch, wenn wir uns wünschen, dass seitens der Regierenden, das Thema Armut in allen Facetten
mehr Beachtung findet, so wissen wir genau, dass das wirksame Verbesserungen wohl noch auf sich warten lassen werden.
Daher müssen wir gemeinsam dranbleiben und uns für diejenigen engagieren, die unsere Hilfe brauchen – egal welche Nationalität sie haben.

Beate Kälbert

Die Tafel bedankt sich für die Lebensmittelspenden

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Die Spendenbereitschaft der Bürger für die Bordesholmer Tafel ist nach wie vor vorbildlich.
Davon durften sich die ehrenamtlichen Helfer der Tafel bei ihrer Sammelaktion am
Sonnabend vor dem 1. Advent einmal mehr überzeugen. Von 9 bis 15 Uhr standen die Tafel-
Mitarbeiter mit ihren Infoständen im Mühlencenter und bei Edeka Dormeier und baten die
Kunden vor ihrem Einkauf um ein Teil mehr für die Tafel. Die Resonanz war überwältigend:
Fast 30 Einkaufswagen füllten die Bürger mit länger haltbaren Lebensmitteln wie Nudeln,
Mehl, Zucker, Reis, Speiseöl, Marmelade, Honig und Margarine, um die die Tafel-Mitarbeiter
gebeten hatten. Daneben gab es Bargeldspenden in Höhe von 389,68 Euro.

Bis spät in den Nachmittag hinein waren die freiwilligen Helfer der Tafel in ihrem neuen
Domizil im Lüttparten damit beschäftigt, die gespendeten Waren zu sortieren und in die jetzt
wieder gut gefüllten Regale einzuordnen.

Die Mitarbeiter der Bordesholmer Tafel bedanken sich ganz herzlich bei allen Bürgern, die
mit ihren Geld- und Sachspenden zu diesem hervorragenden Sammelergebnis beigetragen
und dafür gesorgt haben, dass die Versorgung unserer bedürftigen Mitbürger – die Tafel
betreut zur Zeit über 330 Personen – mit länger haltbaren Lebensmitteln aller Art über die
Weihnachtsfeiertagen gesichert ist.

Vielen Dank!

Alle Jahre wieder…

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Schon seit einigen Wochen spüren wir, dass Weihnachten naht, bald dürfen wir das erste Türchen des Adventskalenders öffnen. Bereits seit ein paar Jahren gibt es hier in der Region einen neuen, schönen Brauch: Die Wunschbäume der Bordesholmer Tafel! Ab dem 1. Adventswochenende (2./3.12.2017) stehen sie bereit! Hier ist es möglich, neben den eigenen Liebsten, auch andere Menschen zu bedenken und große Freude zu schenken. Mittlerweile gibt es im Ort drei Wunschbäume. In der Seniorenpension „Dahlienhof“ im Dahlienweg in Wattenbek und bei „Hinrich Kiel“, Bordesholm, stehen die Kinderwunschbäume. Hier findet man Wunschzettel der Tafel- Kinder mit konkreten Wünschen im Wert max. 30 €. Wer mag, kann sich einen Wunschzettel abholen, den Wunsch erfüllen und das Paket wieder zum Wunschbaum zurückbringen.

Im Mühlencenter steht ein Wunschbaum, geschmückt mit Herzen. Hinter jedem Herz verbirgt sich ein Tafelhaushalt, in dem keine Kinder (unter 18J.) leben. Hier kann man sich ein Herz aussuchen, ein Paket für den entsprechenden Haushalt, ganz nach eigenem Belieben (in Preis und Inhalt) packen und das Päckchen später im Supermarkt im Mühlencenter abgeben. In den vergangenen Jahren sind unglaublich liebevolle Pakete und Geschenke zu allen Tafelkindern und -Kunden gekommen. Jeder Tafelhaushalt durfte sich über ein herrliches Paket freuen! Und, die Freude war riesengroß!

Liebe Bordesholmer Weihnachtswichtel- und Wichtelinnen, wir würden uns freuen, wenn Sie diese Aktion auch in diesem Jahr wieder so überwältigend unterstützen würden und wir es gemeinsam erneut schaffen alle Wunschzettel und Herzen in so wunderschöne Pakete zu verzaubern. Aktionen, wie diese, zeigen deutlich, dass in unserer Region Nächstenliebe praktisch gelebt wird und eben das macht das Leben hier so lebenswert. Das Team der Bordesholmer Tafel dankt allen, die diese Aktion überhaupt ermöglichen und allen fleißigen Wichtelfrauen und Wichtelmännern.

Wir wünschen eine schöne Vorweihnachtszeit!
Beate Kälbert